Software-Anbieter aufgepasst: Sie haften jetzt für fehlerhafte Produkte
Mit der neuen Produkthaftungsrichtlinie kommen auf Software-Hersteller verschärfte Auflagen hinzu. Und nicht nur sie: Viele andere Akteure haften jetzt auch.
@iX_Magazin
Wie ist das für reine Open source software? Jemand da eine Idee?
@fabiscafe @iX_Magazin es steht zumindest das folgende im Artikel:
"Eine Bereichsausnahme besteht unter anderem für Open-Source-Software: Um Innovation und Forschung nicht zu behindern, ist freie und quelloffene Software, die außerhalb einer gewerblichen Tätigkeit entwickelt und angeboten wird, von der Haftung ausgenommen, wobei die Reichweite dieser Ausnahme aktuell – ähnlich der Ausnahme im Cyber Resilience Act (CRA) – diskutiert wird."
@EyesOnNature @iX_Magazin mir geht es da eher um Situationen wo wir als Firma jemanden eine Software installieren welche rein Quelloffene ist. Wir sind dann Distributor aber haben weder Einfluss noch Möglichkeiten Fehler in der Software zu beheben.
@fabiscafe @iX_Magazin ab jetzt beginnt bei mir etwas Raten, aber:
Haften würde in diesem Fall nicht die/der Entwickler*In der Open-Source-Software, sondern die Firma, die diese einsetzt, da die Haftungskette dort "endet".
Die Firma muss sicherstellen, dass der Einsatz der Software die Produktsicherheit nicht gefährdet, was bei quelloffener Software theoretisch einfach ist, da der Code einsehbar ist.
Wie gesagt - kein Jurist, aber in ähnliche Richtung gehen mir bekannte EU-Rechtsakte.
@EyesOnNature @fabiscafe @iX_Magazin klingt ganz passend und zeigt ganz klar auf den Unterschied zwischen Source available Software, welche eigentlich nicht zu Open Source zählt/zählen sollte, und freie Software, wozu die meiste "Open Source" Software zählt.