Cyberattacke auf die Universität der Bundeswehr München
Ein Rechenzentrum der Bundeswehr-Uni in München wurde Mitte Januar erfolgreich angegriffen. Das bestätigte die Bundeswehr am Abend auf Anfrage von heise online.
"In den Studiengängen der Universität [...] können Bundeswehrangehörige unter anderem Studiengänge wie Bachelor in Informatik und einen Master in Cybersicherheit absolvieren, auch das Nachrichtendienstwesen und Sicherheitsstudien werden dort gelehrt."
Mhmm... wer Ironie findet, darf sie behalten...
@nick @heiseonline aus persönlicher Erfahrung kam ich sagen, dass dieses Rechenzentrum sehr professionell geführt und betrieben wird. Zumindest vor 15 Jahren war das so.
Dozenten an Hochschulen werden sich selten den RZ-Betrieb ans Bein binden. Dabei kann man eigentlich nur verlieren, denn der Staat zahlt keine konkurrenzfähige Gehälter für RZ-Mitarbeitende. Studys werden gern als Hilfskräfte genommen. Aber die sind bald weg bzw. bekommen auch von der Wirtschaft bessere Angebote. 1/2
@nick @heiseonline daher ist es für mich nicht verwunderlich, dass weder Dozenten noch Studenten sich aktiv um die Sicherheit des eigenen RZ kümmern. Das ist weder deren Job noch wäre es irgendwie nachhaltig.
Genauso sinnbefreit sind übrigens Studienprojekte, bei denen Studys Software für die Hochschule erstellen. Solche Software wird nach Projektende nicht mehr gewartet und ist damit ab dem Zeitpunkt der Vorstellung toter und unsicherer Code.
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