Rundfunkreform: Öffentlich-Rechtliche fürchten Kahlschlag bei Online-Text
Von ARD und ZDF online publiziert Texte müssen laut Entwurf für einen neuen Medienstaatsvertrag zuvor im Fernsehen gelaufen sein.
Eine ziemliche Schande was da gefordert wird. Insbesondere für junge Menschen ein ziemlicher Schlag ins Gesicht. Gerade die nicht-TV Angebote sind doch die für dieses Gruppe relevanten Inhalte. Und insbesondere für Studierende ist der Rundfunkbeitrag eine relativ besonders große Ausgabe.
Der ÖRR muss sich zu modernen, multimedialen Formaten weiterentwickelen können. Das sind die nötigen Reformen.
Und dazu gehören auch presseähnliche Formate. Ausbauen, nicht künstlich beschränken!
@heiseonline Was einfach ein kompletter Kniefall der Rundfunkkommission vor den Lobbyisten der Presse ist. Was für ein unwürdiges Spektakel.
Die Betonung beim Rundfunk liegt auf RUND, nicht auf FUNK. Das ist ein nichtkommerzielles, nicht staatliches Informationsmedium für die Wähler. In welcher Darreichungsform die Information kommt, muss egal sein. Das ist keine Frage der Konkurrenz zu kommerziellen Medien. Wenn die darunter leiden, ist das, sorry, piepegal. Das Informationsbedürfnis des Souveräns in einer Demokratie geht eindeutig vor.
@papageier @heiseonline stattdessen könnten ja #Unterhaltung|s-Formate alla #Bundesliga eingestampft werden...
@heiseonline Warum können die, denen ich nichts bezahle, diktieren, was die, die ich bezahle, tun dürfen?
@heiseonline das ist Quatsch. Der sog. 'Reformentwurf' zum #ÖRR schränkt die Berichterstattung tatsächlich massiv ein, sodass Texte im Internet kaum noch veröffentlicht werden könnten. So sollen nur noch "sendungsbegleitende Texte" erlaubt werden.
Dass es dafür aber nötig sein sollte, dass zuvor das Fernsehen berichtet haben muss, ist eine absurde Falschbehaupting, die es noch schlimmer macht, als es ist. Dann müsste ua. der Deutschlandfunk im Web verstummen.
Cc @keywan
@Ruhrnalist @heiseonline der erste Satz lautet "Erst wenn ARD, ZDF und Deutschlandradio in einer audiovisuellen Sendung über ein Thema berichtet haben, dürften sie auch online darüber schreiben."
/cc @newstik
Bitte bei Heise Sachen mich mit @ktn taggen. Hier bin ich Privat
Der zweite Satz lautet: Von ARD und ZDF online publiziert Texte müssen laut Entwurf für einen neuen Medienstaatsvertrag zuvor im Fernsehen gelaufen sein.
Und das ist weiter Quatsch und sinuiert, dass nur zählt, was Fernsehen ist. Dabei gibt es viel mehr Inhalt und viel mehr Publikum, das Radio hört und zudem bleibt unklar, was das für die Multimediaangeboten von Podcast, YT, Instagram bis zu TikTok bedeutet, die keine Sendungen sind.
cc @ktn
@Ruhrnalist @heiseonline @ktn Nein, der zweite Satz lautet "Das sieht der neue Entwurf für eine Reform des Medienstaatsvertrages vor."
Es geht um Texte, nicht um Podcasts oder Videos. Ich würde davon ausgehen, dass auf Instagram gepostete Fotos von Texten so wie Texte behandelt werden, aber das wird womöglich ausjudiziert werden.
@Ruhrnalist @newstik @heiseonline du bist im toot, wir im Artikel.
@ktn @newstik @heiseonline
OK, stimmt. Im Artikel ist es schon der erste Satz, der Falsch ist...
@Ruhrnalist @newstik @heiseonline ach Kai, lass gut sein. So viel Krawall bin ich von dir nicht gewohnt.
@heiseonline Zensur des Kapitalismus. Lassen wir uns den Unsinn der Verlags-Patriarchen nicht gefallen!
@heiseonline Ganz einfache Lösung: postet alle Artikel ad hoc parallel im Videotext. Liest zwar keiner, aber keiner kann sagen, dass die nicht im TV gelaufen sind.
Mit ein bisschen Kreativität kriegt man die Privatsender-Rosettenschmeichler-Lobbyisten allemal.