Bund: Lizenzkosten für Microsoft auf hohem Niveau, insgesamt neuer Rekord
Das Finanzministerium wollte die Zahlen für 2023 zunächst geheim halten, doch der Protest war zu groß. Ein Haushaltspolitiker spricht von explodierenden Kosten.
Das muss diese digitale Souveränität sein, die so energisch durchgesetzt wird.
Für Open Source gibt es nur einen Bruchteil.
#ZenDiS zusammen keine 30 Millionen Euro?!
@heiseonline
ABER DIESE #HARTZ4 SCHMAROTZER!!!
Na wenn #Softwarelizenzen 1,2 Milliarden € kosten, kein Wunder, dass #ChristianLindner das lieber geheimhalten würde.
Käme ja sonst heraus, dass nicht gerade sparsam mit #Steuergeld umgegangen wird.
Naja, irgendwelche Arme Menschen wird er schon noch finden die er ausnehmen kann.
Die Lizenzkosten sollten regelmässig vom Bundesrechnungshof geprüft werden. Gerade im Bereich von Office und Client Betriebssystemen ist die Umstellung auf Open Source Produkte keine Hexerei, die dagegen vorgebrachten Argumente riechen nach Ausreden.
@christian @heiseonline Das Problem sind Fachanwendungen die nur auf Windows laufen. Fast jede Abteilung einer Verwaltung hat diese. Man müsste dann den Herstellen wie Herten oder Unisoft die Pistole auf die Brust setzen.
Dazu kommen dann noch so alte speziell programmierte Einzelanwendungen die teilweise seltsame und spezielle Vorraussetzungen haben, wie z.B. IE 9 oder Acces 2010. Das ist dann immer Bastelei die ans laufen zu bekommen.
Ich habe schon sehr viel ältere Jet-Engine Projekte gesehen, auch verknüpfte Excel Projekte mit VBA Logik sind nicht vergnügungssteuerpflichtig bei einer Umstellung.
Bis auf Anwendungen mit spezieller Hardware (Treiber), sollte sich aber beinahe alles virtualisiert betreiben lassen. KVM, LXC, Wine unter Linux und RDP Desktops bzw. Docker Container auf einem einzelnen Windowsserver sollten bereits die meisten Anwendungen abdecken können.
1/2
Damit würde man den Herstellern solcher Produkte ganz automatisch zeigen, dass ihre Anwendungen angezählt sind und ihre Zeit für die Umstellung endlich ist. Die Digitalisierung der Verwaltung verlangt eh seit langem nach einer Konsolidierung und Vereinheitlichung von Verwaltungssoftware.
2/2
@heiseonline Es ist einfach lächerlich, dass sich ein Staat in diese Lage bringt.
Mit anderen Worten: Ich muss auch noch für die installierte Spyware als Steuerzahler zahlen...
.
#ceterumcenseoAfDessedelendam
@heiseonline totaler Wahnsinn. Ich hoffe das der Umstieg in Schleswig-Holstein auf OpenSource so erfolgreich und günstig sein wird, dass auch der letzte Finanzminister erkennt was ein Blödsinn es ist sich so abhängig von eine Firmen zu machen.
@skellig Das Geld sollte in die Dienstleistung und somit in die europäische Wirtschaft gesteckt werden. Wegen mir ein bisschen günstiger, aber das Argument OpenSource ist kostenlos ist ja an sich Quatsch. Es wird anders verteilt. Und die Kosten für eine richtige Cyberwehr mit CISO und so müssen ja auch drin sein. @heiseonline
@pluhmen @heiseonline ich habe nicht behauptet OpenSource sei kostenlos. Gute, sichere und offene Software darf gerne auch einen Preis haben.
@skellig @heiseonline Alles gut, so hatte ich deinen Beitrag auch nicht gelesen, war eher so in Richtung Politik und Management gemeint.
@pluhmen @skellig @heiseonline hint: nen ciso gönnen sich die behörden auch so schon
@heiseonline Und da kommen die Lizenzen für Bundesländer, Städte, Kommunen ja noch dazu. Eine Gesamtzahl in Euro wäre ganz interessant.