Umfrage: Menschen mit TikTok-Account haben andere Sicht auf Außenpolitik
TikTok steht in der Kritik, insbesondere junge Menschen stark zu beeinflussen. Eine Umfrage zeigt nun: Wer die Plattform nutzt, denkt über manche Dinge anders.
@heiseonline im Artikel steht, die Leute seien gefragt worden, ob die Corona-Pandemie "absichtlich erzeugt" wurde. In der Infobox am Ende steht in der Frage aber, ob die Leute denken, dass sie "absichtlich inszeniert" wurde. Das ist ein massiver inhaltlicher Unterschied.
@guenther @heiseonline Davon abgesehen, "absichtlich inszeniert" kommt mir irgendwie redundant vor
@heiseonline Trifft das nicht auch auf X und Facebook zu? Da bekommen die User ebenfalls überwiegend Beiträge in ihre Timeline gespült die ihrer bubble entsprechen
@heiseonline Social Media, egal von wo aus betrieben, ab 18 Jahren. Das löst bei weitem nicht alles, aber reduziert viele Probleme. Unkontrollierte Räume wird es immer geben, Stammtische, Chats, Websites. Aber der wie-beläufige Desinformationshagel, sowie viral gehende Einzelmeinungen, zerstört jedes Urteilsvermögen, bevor es entsteht.
@jalohera @heiseonline Bullshit. Einerseits nicht umsetzbar. Und andererseits ist das einfach unterkomplex: Du nimmst damit unglaublich vielen marginalisierten Gruppen ihre safe spaces: Queers, migrantisierte Menschen, neurodivergente Personen etc. Uns einfach (am Besten noch auf dem Land) auf unseren Schulumkreis einzusperren ist einfach nur emotionale Isolationshaft. Und ja, das war früher so. War kacke.
@heiseonline Ich finde schwach, dass in dem Artikel Meta, X, etc. nicht vorkommen. Journalismus ist doch auch nach links und rechts zu schauen. Es gibt auch dazu Forschung, gerade bei Facebook wissen wir wie damals die Trump-Kampagne massiv manipuliert hat. Ich finde wir sollten TikTok beleuchten, aber bitte nicht so einseitig.
@ljrk @heiseonline ?? Die repräsentative Allensbach-Umfrage beschäftigte sich ausschließlich mit TikTok. Das in unserer Berichterstattung mit anderen Socials und anderer, möglicherweise methodisch anders durchgeführter Forschung zu vermengen, wäre aus meiner Sicht nicht sonderlich seriös.
@christopherkunz @heiseonline Es geht ja nicht darum die Studienpunkte einzeln zu vergleichen -- das wäre in der Tat methodisch unsauber.
Aber ich finde es wichtig Kontext zu geben. Gerade wenn bspw. aktuell verstärkt über die Gefahr von TikTok gesprochen wird ist es essentiell anzumerken, dass das kein Alleinstellungsmerkmal von TikTok ist.
(Ich finde auch gut, wenn erwähnt wird, dass das IfD ein konservatives Meinungsforschungsinstitut unter der Führung der FDP-nahen FN-Stiftung ist, auch das gehört finde ich zu einer Einordnung).
@christopherkunz @ljrk @heiseonline waren die Befragten ausschließliche Tik Tok User oder auch Konsumenten anderer SM?
Wenn ja, die Befragung ist obsolet.
Sind die Altersstrukturen der Kontrollgruppe und die der Tik Tok Nutzer identisch?
Wenn nein, die Befragung ist obsolet.
War die Umfrage von der xxx finanziert? Dann ist sie obsolet, da sie mit dem Ziel der Bestätigung der Positionen von X geführt worden ist.